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Vertragsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: October 2026 • Gesetzliche Grundlagen für digitale Produkte auf samudev.de

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Bereitstellung von Software, digitalen Inhalten und Lizenzschlüsseln, die zwischen Ihnen als Kunde und SamuDev (nachfolgend „Anbieter“) über die Plattform samudev.de geschlossen werden.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt deren Geltung ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Vertragsgegenstand und Bereitstellung

(1) Gegenstand des Vertrages ist die Bereitstellung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten (Software-Downloads und individuelle Lizenzschlüssel) zur elektronischen Nutzung.

(2) Die Bereitstellung erfolgt unmittelbar nach erfolgreichem Zahlungseingang durch Freischaltung im persönlichen Kunden-Dashboard auf samudev.de.

(3) Befristete Lizenzen (z. B. 7 Tage, 30 Tage, 365 Tage) enden mit Ablauf des gebuchten Zeitraums automatisch, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf. Es findet keine automatische kostenpflichtige Verlängerung statt.

§ 3 Vertragsschluss und Preise

(1) Die Präsentation der Produkte auf der Website stellt eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar (invitatio ad offerendum).

(2) Durch Anklicken des Kaufbuttons im Checkout gibt der Kunde ein verbindliches Kaufangebot ab. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Produkts oder der Bereitstellung des Lizenzschlüssels im Kundenkonto zustande.

(3) Alle auf der Website angegebenen Preise sind Endpreise in Euro. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben und ausgewiesen (Kleinunternehmerregelung).

§ 4 Gesetzliches Widerrufsrecht und vorzeitiges Erlöschen (§ 356 Abs. 5 BGB)

(1) Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches vierzehntägiges Widerrufsrecht zu. Einzelheiten regelt die Widerrufsbelehrung.

Gesetzlicher Ausschluss / Vorzeitiges Erlöschen: Bei Verträgen über die Lieferung von digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und der Kunde seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrages sein Widerrufsrecht verliert (§ 356 Abs. 5 BGB).

(2) Keine freiwilligen Rücknahmen: Über das zwingende gesetzliche Widerrufsrecht hinaus gewährt der Anbieter keine freiwilligen Rücknahmen, Geld-zurück-Garantien oder Kulanz-Rückerstattungen für bereits bereitgestellte oder aktivierte Softwarelizenzen.

§ 5 Nutzungsrechte, Hardwarebindung und Schutz vor Missbrauch

(1) Mit der Bereitstellung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die Software für den vertraglich vereinbarten Zeitraum auf eigenen Geräten zu nutzen.

(2) Zur Sicherstellung der Lizenzvereinbarung und zur Verhinderung von Account-Sharing oder Weitergabe ist die Software an die Hardware des Kunden gebunden (Hardware-ID / HWID). Ein gleichzeitiger Betrieb auf mehreren nicht lizenzierten Geräten ist untersagt.

(3) Die Weitergabe von Zugangsdaten, Lizenzschlüsseln, das Weiterverkaufen (Reselling) sowie Versuche des Reverse Engineerings oder der Manipulation von Authentifizierungsabfragen sind unzulässig und berechtigen zur fristlosen Sperrung des Kundenkontos.

§ 6 Gewährleistung (Mängelhaftung)

(1) Es gilt die gesetzliche Mängelhaftung für digitale Produkte gemäß den §§ 327 ff. BGB.

(2) Der Anbieter gewährleistet, dass die Software den vertraglich vereinbarten Spezifikationen und den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Über das gesetzliche Mindestmaß hinaus werden keine Garantien oder Erfolgszusagen abgegeben.

§ 7 Haftungsbeschränkung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(3) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 8 Kündigung bei wiederkehrenden Verträgen

Soweit im Einzelfall wiederkehrende Dauerschuldverhältnisse vereinbart werden, steht dem Verbraucher ein gesetzlicher Kündigungsbutton zur elektronischen Kündigung gemäß § 312k BGB unter Vertrag kündigen zur Verfügung.

§ 9 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

(2) Sollte eine Bestimmung dieser Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.